Konzept: Farmwelt

  • Ich bin nach der letzten Diskussion zur Farmwelt die Argumente noch mal durchgegangen und habe einen konkreten Vorschlag für das Farmwelt-Konzept:

    Zunächst einmal sind Farmwelten wie geplant ganz normale Minecraft-Welten ohne besonderen Schnickschnack. Es gibt kein Jobs-System, welches eine rasante Zerstörung der Farmwelt begünstigt, sondern die Spieler sollen dort primär ihre Rohstoffe abbauen können, so wie im normalen Minecraft auch. Gerne lasse ich mich von sinnvollen Spielereien überzeugen, aber für die Herausforderung haben wir die Dungeons, d. h. wir müssen vor allem Anfängern nicht das Leben in der Farmwelt schwer machen (denke ich).

    Eine kleine Besonderheit sind Farmen, denn die wollen wir - abgesehen von Feldern - nicht mehr in den Hauptwelten haben, sondern nur noch in den Farmwelten. Dies soll nicht nur den Hauptserver entlasten, sondern auch dazu führen, dass Farmen etwas sind, was man sich regelmäßig erarbeiten muss, wenn man in ihren Genuss kommen möchte. Es reicht nicht, einmalig etwas zu bauen, um lebenslang davon zu profitieren, denn nach jedem Farmwelt-Reset ist die Farm erstmal wieder weg. Des Weiteren ist man permanent einem Risiko ausgesetzt, dass jemand die Farmen grieft.

    Wir hatten viel darüber diskutiert, ob man eine große Welt oder mehrere kleine Welten haben sollte und wie häufig diese unter welchen Umständen zurückgesetzt werden. Des Weiteren stand die Idee im Raum, dass die Distrikte unterschiedliche Farmwelten haben könnten. Letzteres ging mit verschiedenen Problemen einher, daher nun mein eigentlicher Vorschlag:

    Es kann mehrere Farmwelten geben, aber maximal drei gleichzeitig. Sobald eine weitere Farmwelt freigeschaltet wird, ist die Älteste nicht mehr erreichbar. Auf diese Weise können sich die Spieler freiwillig auf die Farmwelten verteilen. Viele möchten sicher aus Prinzip in die neuste, aber es wird auch Spieler geben, die einfach an ihrer vorherigen Farm-Position weiter machen oder ihre Farmen noch benutzen möchten. Idealerweise "überspringen" Spieler auf diese Weise also einen oder sogar zwei Farmwelt-Resets.

    Dieses Konzept kann man grundsätzlich mit den Distrikten verbinden und zwar in drei Richtungen:

    1. Uneingeschränkt: Jeder Spieler kommt von jedem Distrikt aus standardmäßig in jede Farmwelt
    2. Eingeschränkt: Der Distrikt kann nur eine Farmwelt aktiv haben (und dabei nur vorwärts gehen)
    3. Erspielbar: Der Distrikt muss sich jede Farmwelt-Route freispielen
    4. Individuell: Jeder Spieler schaltet für sich jede Farmwelt unabhängig frei

    Über die dritte Variante könnte man einen Wunsch umsetzen, der im letzten Talk aufkam, nämlich dass Spieler durch ihr aktives Zutun dazu beitragen können, dass es neue Farmwelten gibt. Bei dem Wunsch hatten wir die Bedenken, dass die Einflussmöglichkeiten der Spieler zu groß sind, wenn diese direkt über die Resets bestimmen können, zumal einflussreiche Spieler dieses Vorhaben aus egoistischen Motiven boykottieren würden.

    Diese Variante wäre glaube ich ein guter Kompromiss, denn die Spieler könnten zwar nicht darüber entscheiden, ob und wann es eine neue Welt (für alle gibt), aber sie könnten bei sich lokal dazu beitragen, dass ihr eigener Distrikt schnellstmöglich eine Reiseroute zur neusten Farmwelt erhält. Wie genau das aussieht, muss man noch überlegen, aber ich denke da z. B. an Rohstoffe, die erforderlich sind, damit die nächste Farmwelt angesteuert werden kann.

    Natürlich sollen insbesondere Anfänger immer eine Farmwelt zur Verfügung haben, weshalb man folgende einfache Regelung treffen könnte: der Farmwelt-NPC bringt einen immer in die älteste Welt, egal ob der Distrikt etwas dafür getan hat oder nicht. Wenn der Distrikt jedoch Zugang zur neusten oder 2. neusten Farmwelt haben möchte, muss dieser entsprechende Abgaben Leisten sowie die allgemeinen Anforderungen erfüllen.

    Dieses Vorgehen lässt sich auch gut mit der Stimmung des Imperators in Bezug auf den Distrikt bzw. die Distriktverwaltung kombinieren. So könnte der Imperator einem Distrikt z. B. als Bestrafung die Navigation in die neuste Farmwelt temporär verwehren oder aber die Anforderungen (z. B. Abgaben) verdoppeln.

    Die Feinheiten des Konzepts können und müssten wir noch ausearbeiten, aber mich würde erstmal interessieren, wie ihr grundsätzlich dazu steht? Vor allem freue ich mich auf Kritik, die mögliche Probleme aufzeigt, für die wir ggf. noch Lösungen finden müssen.

  • Mir persönlich gefällt es sehr gut, dass es schlicht gehalten wird und deswegen bin ich für Möglichkeit 1. Die dritte Möglichkeit wäre sehr interessant, wenn man als Destrikt eine Farmwelt zu Beginn frei hat und dann weitere erspielen muss um eine neue zu erhalten und den Reset der alten Farmwelt frühzeitig zu umgehen.

  • Ich finde das eine schöne Idee. Ich bin für 3. es ist immer gut wenn man sich etwas erspielen kann, so gehen einem nicht die Ziele aus, auch wenn das am Anfang eh nicht so wichtig ist, aber auf lange Sicht ist das sinnvoll. Vllt. sollte man eine Umfrage machen, wer für welche Option ist, als wenn jetzt jeder schreibt das er Option xy am besten findet

  • Eigentlich will ich Option 3 favorisieren, aber ich glaube, wenn es so viele Farmwelten zur Auswahl gibt später mit mehreren Distrikten, die alle dann 3 Stück haben, dass es wahrscheinlich fast nie nötig sein wird eine neue Farmwelt freizuschalten. Da müssten die einzelnen Farmwelten schon sehr begrenzt sein was die Fläche angeht, damit diese auch zeitnah ersetzt werden müssten.

    So würde das Problem meiner Meinung nach verstärkt werden, dass ältere Spieler, die schon ihre Lager gefüllt haben, sich nicht mehr dafür interessieren würden, dass noch eine neue Farmwelt freigespielt wird, da diese ja lieber die Farmen in ihrer bestehenden Farmwelt behalten wollen.

  • Mir gefällt die 3. Variante ganz gut.

    Je nach Distrikt können sich Spieler dem Baustil entsprechend Material besorgen und auf die Bewohnerwünsche anpassen. Ist die Stadt zum Beispiel eher aus Holz und Stein gebaut werden wohl eher Oberwelten freigespielt. Ist die Stadt modern wird wahrscheinlich mehr der Nether priorisiert.

    Ein Stück weit kann man mit Option 3 auch auf die Wirtschaft reagieren und auf Nachfrage / Angebot eingehen, weil nicht in jedem Distrikt die passenden Farmblöcke vorhanden sind.

    Sollte Option 3 ausgewählt werden muss man allerdings noch klären wie das läuft wenn jemand mehrere Grundstücke in verschiedenen Distrikten bestitzt. Ich finde Mitspracherecht in allen Distrikten zu haben verleiht demjenigen wieder zu viel Kraft. Vielleicht darf man nur in dem Distrikt "voten", in dem man sein Hauptgrundstück hat?

  • die alle dann 3 Stück haben

    Nur 3 Farmwelten insgesamt, nicht pro Distrikt.


    Vllt. sollte man eine Umfrage machen, wer für welche Option ist, als wenn jetzt jeder schreibt das er Option xy am besten findet

    Ich verstehe den Punkt aber ich glaube, dass man so mehr Reaktionen bekommt von Leuten, die auch versucht haben, die Ideen nachzuvollziehen. Meinungen bringen mir nichts, sondern mir helfen Argumente und Sichtweisen. Mir geht hier auch gar nicht um die drei Optionen, sondern um den Vorschlag an und für sich, da wir ja neulich verschiedene Varianten diskutiert haben.

    Individuell: Jeder Spieler schaltet für sich jede Farmwelt unabhängig frei

    Ich habe gerade noch über eine weitere Alternative nachgedacht, nämlich dass nicht die Distrikte die Farmwelt-Routen freischalten, sondern jeder Spieler für sich. Das würde ein grundlegendes Problem lösen ("Wer/wie entscheidet, welche Farmwelt der Distrikt nun bekommt?") und tatsächlich dazu führen, dass sich die Spieler verteilen, da es für mich als Spieler nicht viel Sinn ergibt, eine unnötige / ältere Farmwelt freizuschalten.

    Auf der anderen Seite nimmt man so auch ein gemeinschaftliches Ziel für den Distrikt, daher bin ich selbst noch unsicher, was ich am besten finde.

    Einmal editiert, zuletzt von baba43 (14. März 2024 um 08:58) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von baba43 mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Sollte PvP in den Farmwelten eine Rolle spielen? 8

    Das Ergebnis ist nur für Teilnehmer sichtbar.

    Im letzten Talk kam der Aspekt auf, dass man PvP in den Farmwelt ggf. ermöglichen sollte. Es gab Stimmen dafür und dagegen. Die Frage ist nun, ob wir dieses Konzept irgendwie darauf ausweiten wollen, dass PvP möglich ist oder ob wir PvP in den Farmwelten kategorisch ablehnen.

  • Um meiner Stimme in der Abstimmung auch einen Inhalt zu geben hier einmal meine Gedanken zu dem Thema, denn ich bin da gespaltener Meinung, wie ich auch schon im Talk erwähnte.

    Aus rein egoistischen Gründen würde ich als Spieler es eigentlich bevorzugen, wenn PvP komplett ausgeschalten wäre, weil ich auf sowas auch einfach keinen Bock habe.

    Dennoch habe ich für Ja (mit Einschränkungen) gestimmt, weil ich prinzipiell finde, dass PvP nunmal zu Multiplayer-Survival Servern dazugehört. Würde man den PvP Part in Gesamtheit unterbinden, würde man meiner Meinung nach die einzige wirkliche Gefahr, die es noch auf dem Server gibt, entfernen.
    Denn wenn wir mal ehrlich sind, sind Mobs nicht wirklich eine große Gefahr, sobald man mal ein wenig Ausrüstung hat und sich nicht komplett dumm verhält.

    So würde für mich das Erfarmen von Rohstoffen zu stark vereinfacht werden.

    Wenn wir nun verschiedene Farmwelten hätten und nur die Neueste (mit den meisten Rohstoffen) PvP hätte, würde ich mich dann schon eher dazu durchringen können, dass man es an anderer Stelle dann sein lässt.
    Außerdem fand ich die Idee, einfach stärkere Mobs, oder eine Art Überfälle durch stärkere NPCs, einzuführen als probates Mittel um fehlendes PvP auszugleichen.

    Einen Punkt hätte ich dann aber auch noch, der gegen PvP in Gänze spricht. Wenn wir es so machen, dass man sich nicht aus der Farmwelt teleportieren kann, sondern zu einem gewissen Ausgang muss, holt man sich schnell Exit-Camper ins Boot. Das könnte man zwar durch großzügige Savezones mitigieren, aber auch die bringen dann mMn wieder Probleme mit sich.